Dienstag, 19. September 2017

Herbstkranz

Am vergangenen Wochenende habe ich sehr spontan einen frischen Herbstkranz gebunden, und zwar nur mit Dingen, die bei mir im Garten wachsen.


Ich habe ein bisschen von unserer Thuja abgeknipst, mich etwas am Buchsbaum bedient und eine Calluna ein wenig gestutzt.


Dann habe ich einen weißen festen Ring genommen und das Grün und Lila mit Blumendraht umwickelt und so am Kranz befestigt.


Schon war der Kranz fertig und hängt jetzt vor der Haustür auf einem Holzpfahl.

Liebe Grüße, Claudia

PS: Verlinkt beim Creadienstag!

Samstag, 16. September 2017

Zweiter Detektivgeburtstag - Spiel 1: Brailleschrift

Heute möchte ich euch das erste Spiel des Detektivkindergeburtstags meines kleinen Sohnes vorstellen.
Es heißt "zweiter Detektivgeburtstag", weil auch mein großer Sohn schon einmal zum Detektivgeburtstag geladen hatte. Damals gab es andere Spiele und ein leicht abgewandeltes Konzept.
Das Konzept von diesem Jahr findet ihr hier.


In verschiedenen Spielen mussten Hinweise im Stil von "Der erste Komplize hat braune Augen" oder "Der Anführer ist ein Mann" auf eine Diebesbande gefunden werden. Im ersten Spiel ging es um drei Hinweise. Diese drei Hinweise waren in Brailleschrift verfasst.


Die Kinder mussten sich in drei Gruppen aufteilen. Jede Gruppe bekam einen Hinweis und musste die Brailleschrift lesen bzw. übersetzen. Eine Übersicht über das Braille-Alphabet gab es natürlich auch. Trotzdem war das tatsächlich ziemlich knifflig und hat eine ganze Weile gedauert. Weil die Motivation aber wirklich hoch war, konnten alle Gruppen ihre Rätsel lösen.


Weitere Hinweise wurden in anderen Spielen erspielt, die ich hier nach und nach vorstellen werde.

Liebe Grüße, Claudia

Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 im September 2017

Mit Schulstart hat uns der Alltag wieder fest im Griff und ein recht ereignisreicher Tag liegt hinter mir und ganz zu ende ist er noch nicht. Ich mache wieder mit bei der Aktion "12 von 12" von "Draußen nur Kännchen" und lade euch ein, mich durch meinen Tag zu begleiten.


Es ist Dienstag, es ist Schule. Der Tag beginnt mit einem Kaffee.


Eigentlich gehe ich dienstags immer schwimmen. Aber weil ich heute Nacht sehr schlecht geschlafen habe (in unserem oder dem Nachbargarten haben sich zwei Katzen lautstark gestritten) und ich nach dem Schwimmen sowieso immer so müde bin, entscheide ich mir gegen Schwimmen und für Laufen und drehe eine Runde am Kanal.


Nach einer Dusche und einem zweiten Kaffee schnappe ich mir mein Rad und fahre ins Dorf.


Ich mache ein paar Erledigungen, gehe zur Post und kaufe in einem Kaffeegeschäft eine Regenjacke für mich und Fleecejacken für die Kinder.


Auch in der Bäckerei schaue ich vorbei und kaufe Brot und Brötchen.


Wieder zu Hause mache ich erst einmal eine kleine Pause bei Wasser und Brot ;-)


Anschließend bereite ich schon mal das Abendessen vor. Es gibt Ratatouille mit Reis und es ist recht viel Schnippele.


Die Kinder kommen aus der Schule und es gibt ein schnelles, kaltes Mittagessen.


Am Nachmittag sind mein kleiner Sohn und ich bei Freunden eingeladen. Als Mitbringsel packe ich polnische Krówka ein.


Dort angekommen gibt es ganz wunderbaren Latte Macchiato.


Ich bereite das Abendessen zu ende zu.


Als letzte Aktion heute steht noch der Elternabend meines großen Sohnes auf der Agenda. Mal gucken, wie es wird, es ist der erste auf der weiterführenden Schule.

Anschließend falle ich entweder todmüde direkt ins Bett oder ich gucke hier, was bei anderen so los war.

Liebe Grüße, Claudia

Freitag, 8. September 2017

Zweiter Detektivgeburtstag - Das Konzept

Anfang der Sommerferien wurde Felix, mein kleiner Sohn, acht Jahre alt. Weil wir in diesem Jahr vier Wochen lang im Sommerurlaub waren und dann noch für ein verlängertes Wochenende Freunde besucht haben (daher war es auf dem Blog auch so ruhig in letzter Zeit), hatte er erst am vorletzten Ferientag zur Kinderparty eingeladen.
Felix hatte sich einen Detektivgeburtstag gewünscht und 16 Kinder eingeladen. Zusammen mit dem Geburtstagskind und dem großen Bruder wären es also 18 Kinder zwischen sieben und zehn Jahren gewesen. Letztendlich waren es drei weniger, aber da ich sehr frühzeitig geplant hatte, war alles auf die große Meute ausgelegt und hätte auch mit so vielen Kindern funktioniert.


Konzeptionell habe ich mich an dem Detektivgeburtstag orientiert, den ich vor 2,5 Jahren bereits für Niklas, meinen großen Sohn, veranstaltet hatte, habe aber etwas abgewandelt und natürlich neue Spiele überlegt. Die Feier war auf vier Stunden angesetzt und da ich beim letzten Mal acht Spiele hatte und am Ende etwas in Zeitdruck geriet, habe ich mich diesmal auf sieben Spiele beschränkt, was tatsächlich deutlich entspannter war.


Ich habe in einer kurzen Detektivgeschichte beschrieben, dass eine Diebesbande bestehend aus einem Chef und drei Komplizen in der Stadt sei und einer Frau eine antike Schatztruhe gestohlen habe. Diese Frau habe den Inhalt der Truhe als Belohnung ausgesetzt, wenn man ihr die Truhe wiederbrächte. Die Diebesbande habe die Schatztruhe versteckt, eine Karte zum Versteck gezeichnet und in vier Teile gerissen. Jedes Mitglied der Diebesbande trüge einen Teil bei sich.
Diese Geschichte habe ich in 18 Teile geteilt, jeden Teil ausgedruckt und zusammengerollt, jeweils mit dem Namen eines Kindes versehen und in einen Eimer geworfen. Die Jungs und Mädchen haben "ihren" Teil aus dem Eimer gezogen und der Reihe nach die Geschichte vorgelesen.


Es galt also, in sieben Spielen Hinweise auf die große Zahl der Verdächtigen, die ich mir aus einem alten "Wer ist es?"-Spiel ausgeborgt habe, zu finden.


Anhand dieser Hinweise sollten die Mitglieder der Diebesbande überführt werden.


Am Ende des Nachmittag konnten mir die Kinder vier Namen präsentieren. Zu jedem Namen passte ein Teil der Schatzkarte.
Die Schatzkarte bestand aus dem Plan des Erdgeschosses unseres Hauses. Dort wo die antike Schatztruhe, die aus einem tatsächlich schon ziemlich antiken wenn auch nicht wirklich wertvollen Kosmetikkoffer bestand, versteckt war, hatte ich einfach ein Kreuz in den Plan gezeichnet. Außerdem war auf dem Plan die Zahlenkombination für die Öffnung vermerkt.


Mit dem Fund des Koffers, äh der Schatztruhe gab es den Schatz, der bei den Jungen und Mädchen sehr gut angekommen ist.
Die einzelnen Spiele werde ich in den kommenden Wochen auf diesem Blog noch separat beschreiben.

Liebe Grüße, Claudia

Samstag, 12. August 2017

12 von 12 im August 2017

Am 12. August hat mein Lieblingsmann Geburtstag! Ich mache wieder mit bei "12 von 12", einer Aktion von "Draußen nur Kännchen" und zeige euch, dass der Tag bisher so gar nicht feierlich war.

Wir sind gestern Abend aus dem Urlaub zurückgekommen. Nach vier Wochen Frankreich und Spanien. Es war toll. Unser Haus sieht jetzt allerdings total chaotisch aus. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel in so ein Auto reinpasst.


Der Tag beginnt mit einem süßen Frühstück und den Resten von meinem Lieblingshonig: Lavendelhonig.


Die Fahrt gestern war lang und es wurde schon dunkel, als wir angekommen sind. Daher entdecke ich erst heute, dass meine beiden Orchideen wunderbar ausgetrieben haben unter der liebevollen Pflege meines Schwagers und meiner Schwägerin. Vielleicht haben die beiden doch einen grüneren Daumen als ich?


Ich packe ein wenig aus und unser neues im Urlaub gebasteltes Windlicht findet einen Platz neben dem Modell vom vergangenen Jahr (rechts steht das neue).


Mein Nagellack hat die Rückfahrt gar nicht gut überstanden und muss dringend entfernt werden.


Beide Kinder sind heute direkt auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Es gibt ein Gemeinschaftsgeschenk. Jeder beteiligt sich mit acht Euro.


Das ist meine Lieblingsbeschäftigung heute: Wäsche. Sie muss leider im Keller aufgehängt werden. Draußen regnet es.


Neue Maschinen werden angestellt.


Und ich kreiere wahre Wäschekunstwerke. Es ist echt sehr viel und die Bettwäsche und Strandlaken und Handtücher sind noch nicht einmal ausgepackt.


Ich inspiziere den Garten. Ja, es muss dringend Unkraut gejätet werden. Vor dem Urlaub war alles picobello. Und unsere Säulenäpfel tragen wirklich super.


Das hat sich Felix aus dem Urlaub mitgebracht. Es ist ein bisschen kitschig, aber passt irgendwie zu ihm.


Heute Abend kommen noch ein paar Freunde, denn ein kleines bisschen Zusammensitzen gehört zu einem Geburtstag dann doch dazu. Es ist aber sehr unkompliziert, jeder bringt etwas mit. Wir machen Regengrillen und ich habe einen Rohkostteller geschnippelt.


Und Tortellinisalat gemacht ungefähr nach diesem Rezept. So, und jetzt muss ich den Tisch decken. Wer noch gucken möchte, was bei anderen so los war heute, guckt hier.

Liebe Grüße, Claudia

Dienstag, 25. Juli 2017

Urlaubsbastelei: Lesezeichen

Wir sind im Sommerurlaub. In Südfrankreich. Wie in jedem Jahr. Jedenfalls seit wir Kinder haben. Viele finden es ganz gruselig, dass wir jedes Jahr an denselben Ort fahren, wir finden es allerdings ganz wunderbar. Wir sind das ganze Jahr über sehr aktiv, irgendwas ist immer, Zeit für Langeweile ist nie. Das wollen wir so und das ist gut so. Aber wir genießen es tatsächlich auch sehr, drei Wochen lang im Sommer einfach nur abzuhängen, immer hier. Hier haben wir unser Stammrestaurant und einen Lieblingsladen, in dem wir Honig kaufen. Wir kennen jede Ecke in der Ferienwohnung und die Ausstattung, wissen was fehlt, auf was wir verzichten können und was wir uns mitbringen.


Allerdings schleichen sich auch sehr persönliche und teilweise etwas skurrile Traditionen ein. So kaufen wir in jedem Jahr am Anreisetag ein bestimmtes Glas mit Gewürzgurken, essen das ziemlich schnell leer und basteln danach daraus ein Windlicht. Das habe ich hier schon einmal vorgestellt.


Außerdem lese ich in jedem Jahr abends "Wir Kinder aus Bullerbü" vor. Jeden Tag zwei Kapitel, dann reicht es genau für drei Wochen. Wie in jedem Jahr habe ich auch in diesem vergessen, ein Lesezeichen für das Buch mitzubringen. Normalerweise stecken wir irgendeine Werbebroschüre in die Seiten, in diesem Jahr habe ich mit meinem kleinen Sohn aber ein Lesezeichen gebastelt.


Wir haben ein halbes Blatt aus einem DIN A4 Zeichenblock genommen und gedrittelt gefaltet. Die Papierlagen haben wir mit Tesafilm zusammengeklebt und Felix hat auf die eine Seite zahlreiche bunte Muscheln gemalt. Wir haben zwei mittelgroße Muscheln am Strand gesucht, die vorne ein Loch haben - davon gibt es hier sehr viele - und haben sie mit Bindfaden an eine Seite des Papiers geknotet.

So haben wir ein prima Lesezeichen und hatten außerdem noch einen netten Bastelnachmittag.

Liebe urlaubige Grüße, Claudia

PS: Verlinkt beim Creadienstag.

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 im Juli 2017

Heute ist Mittwoch, der 12. Juli 2017 und ein ganz besonderer Tag, weil es mein letzter Arbeitstag vor meinem Sommerurlaub ist (und ich fahre vier Wochen weg!!). Außerdem hat heute mein Schwiegervater Geburtstag und es ist Zeit für "12 von 12" von "Draußen nur Kännchen".


Der erste Blick aus dem Küchenfenster nach draußen: Der Himmel ist grau und alles ist nass. Ganz stark regnet es aber nicht.


Ich radel ins Büro und werde nur ein bisschen nass. Ich schließe die Bürotür auf, sie ist etwas altmodisch. "Vintage" nennt man das heute :-)


Schon morgens beginne ich mit einer Mail an meine Kolleginnen, in der ich aufliste, was während meines Urlaubs in meinen Projekten anfallen könnte.


Mittags geht es auf den Markt. Der Regen ist stärker geworden. Gemütlich bummeln geht anders.


Ich husche auch noch schnell in die Bäckerei.


Und hole mir zwei Bücher aus der Bücherei ab, die ich aus Zweigstellen in die Hauptstelle bestellt habe. Jetzt ist meine Urlaubslektüre komplett.


Zu Mittag esse ich nur eine Laugenbrezel mit Kürbiskernen. Heute Abend geht es schließlich noch essen, um ein bisschen Geburtstag zu feiern.


Gegen 17 Uhr schwinge ich mich aufs Rad und mache mich auf den Heimweg. Der Regen hat aufgehört und ab jetzt ist Urlaub.


Mit dem Auto fahren mein Mann, meine Kinder und ich noch einmal zurück in die Stadt und gehen mit meinen Schwiegereltern zum Griechen.


Das ist das Felix' Essen. Leider hatte ich zunächst vergessen zu fotografieren und mein Teller sah schon nicht mehr sehr ansehnlich aus, als es mir wieder eingefallen ist.


Wieder zu Hause hat sich der graue Himmel in einen blauen verwandelt und bietet einen wunderbaren Hintergrund für unsere Rosen.


Jetzt setze ich mich mit meinem Mann noch ein wenig vor den Fernseher und lasse den Tag ausklingen. Morgen wird es ziemlich aufregend. Niklas hat offizielle Abschiedsfeier von der Grundschule.
Hier könnt ihr übrigens noch sehen, was bei anderen heute so los war.

Liebe Grüße, Claudia